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Der Vulkan Cotopaxi

Der Cotopaxi Nationalpark ist der beliebteste Park im Andengebirge. Er hat eine Fläche von 34.000 ha und liegt in den östlichen Kordilleren, 60 km südlich von Quito.
Der Cotopaxi
Der Cotopaxi
Copyright © by Jan ter Harmsel
Sein Stolz ist der Berg Cotopaxi, umgeben vom Vulkan Ruminahui (4,712 m) und dem Vulkan Sincholagua (4.893 m), die man wegen ihrer Nähe sehr gut sehen kann.
Das Refugium
Das Refugium
Copyright © by Nicolas Choppin
Der Park verfügt über eine Vielzahl von Pflanzen, Vögeln und kleineren Tieren.
Der Cotopaxi ist mit 5.897 m der zweithöchste Berg Ecuadors und der höchste aktive Vulkan des Landes. Damit ist er einer der höchsten aktiven Vulkane der gesamten Erde.

Der Sincholagua, 4.893 m
Der Sincholagua, 4.893 m
Copyright © by Ralf Nagel
Als ecuadorianischer Berg ist der 6.310 m hohe Chimborazo zwar höher, aber nicht mehr vulkanisch aktiv.
4.500 Meter erreicht
4.500 Meter erreicht
Copyright © by Ralf Nagel
Von Quito aus braucht man ca. 2,5 Stunden Fahrzeit mit einem guten Geländewagen, um bis zu einer Höhe von 4.500 Metern zu kommen.
Weiter bis zum Gipfel auf 5.897 m kommt man nur zu Fuß mit entsprechender Ausrüstung und Führer, was aber wegen der dünnen Luft sehr anstrengend ist.
Der Krater hat am Gipfel einen Durchmesser von 800 x 550 m und ist ca. 350 m tief.
Rauchausstoß ist oft zu beobachten. Seit 1738 ist der Cotopaxi ca. 50 Mal ausgebrochen. Die gewaltige Eruption 1877 schmolz den Gipfelgletscher ab, so dass die entstehende Schlammlawine das Land mehr als 100 km weit überflutete und die Stadt Latacunga komplett zerstörte. Der erste Europäer, der versuchte den Berg zu besteigen, war Alexander von Humboldt im Jahre 1802 – er erreichte eine Höhe von ca. 4.500 m, die auch Sie erreichen können.
Photopose
Photopose
Copyright © by Ralf Nagel

Unser Vorschlag

Auf dem Pan - American Highway geht es nach Süden in Richtung Machachi. Von dort nehmen wir die sehr gute Strasse nach Latacunga zum Haupteingang des Parks (Eintritt von 08.00 - 15.00 Uhr - 10,00 USD).
Kleines Restaurant - Forelle ist zu empfehlen
Kleines Restaurant - Forelle ist zu empfehlen
Copyright © by Ralf Nagel
Ein zweites Frühstück können wir in einem kleinen Rasthaus im Nationalpark einnehmen, das sich neben dem Museum des Nationalparks befindet. Unser nächster Halt ist die Laguna Limpiopungo, ein See auf 3.800 m Höhe am Fuße des Berges Ruminahui gelegen. Dieses Gebiet ist berühmt für seine Wasservögel, die dort im Schilf nisten. Auch zu sehen sind Anden-Seemöwen, Habichte und Falken und mit etwas Glück sogar einen majestätischen Kondor. Anschließend fahren wir vorsichtig mit Allrad und Geländeübersetzung hoch bis auf 4.500m, was bei kühlerem Wetter wegen des Schnees etwas schwierig ist. Normalerweise ist die Schneegrenze bei 4.600 m, aber das Wetter schlägt in der Höhe schnell um und in wenigen Minuten hat der gesamte Vulkan ein Schneekleid angelegt. Weiter können wir bergauf zur Jose Ribas Hütte auf 4.800m wandern. Das kann man in ca. 2 Stunden schaffen. Wenn das Wetter es zulässt, haben wir eine großartige Aussicht. Nach einem kurzen Abstecher zum Gletscher machen wir uns an den Abstieg, oder können weiter bis zum Gipfel aufsteigen, was aber nur mit einem Bergführer und Bergsteigerausrüstung getan werden sollte.
Restaurant Tambopaxi
Tambopaxi
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Vom Vulkan aus sollte man noch ca. 30 Minuten in Richtung Süden fahren zum Restaurant Tambopaxi. Dort wird ein gutes Mittagessen angeboten, aber man kann dort auch übernachten, oder einen Ausflug hoch zu Ross oder mit dem Mountenbike durch den Nationalpark machen.
Restaurant Tambopaxi
Tambopaxi
Copyright © by Ralf Nagel
Wir fahren weiter nach Süden zum Nebeneingang des Parks zurück nach Quito, mit einem kurzen Zwischenstopp an einer Hazienda, wo Sie auch einen Ausflug mit dem Pferd machen können.

Hazienda - Pferde stehen bereit
Hazienda - Pferde stehen bereit
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Es gibt dort frisch gebackenes Brot und Pflaumenmus. Statt Butter wird der Rahm der Milch von den über 200 Milchkühen gegeben. Übernachten kann man dort auch zu Preisen von 70,00 bis 120,00 USD.


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Quito - Ecuador