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Der Vulkan Cotopaxi
Der Cotopaxi Nationalpark ist der beliebteste Park im Andengebirge.
Er hat eine Fläche von 34.000 ha und liegt in den
östlichen Kordilleren, 60 km südlich von Quito.
Sein Stolz ist der Berg Cotopaxi, umgeben vom Vulkan Ruminahui (4,712
m) und dem Vulkan
Sincholagua (4.893 m), die man wegen ihrer Nähe sehr gut sehen
kann.
Der Park verfügt über eine Vielzahl von Pflanzen,
Vögeln und kleineren Tieren.
Der Cotopaxi ist mit 5.897 m der
zweithöchste Berg Ecuadors und der höchste aktive Vulkan
des Landes. Damit ist er einer der höchsten aktiven Vulkane
der gesamten Erde.
Der Sincholagua, 4.893 m
Copyright © by Ralf Nagel
Als ecuadorianischer Berg ist der 6.310 m hohe Chimborazo zwar
höher, aber nicht mehr vulkanisch aktiv.
4.500 Meter erreicht
Copyright © by Ralf Nagel
Von Quito aus braucht man ca. 2,5 Stunden Fahrzeit mit einem guten
Geländewagen, um bis zu einer Höhe von 4.500 Metern zu
kommen.
Weiter bis zum Gipfel auf 5.897 m kommt man nur zu Fuß mit
entsprechender Ausrüstung und Führer, was aber wegen der
dünnen Luft sehr anstrengend ist.
Der Krater hat am Gipfel einen Durchmesser von 800 x 550 m und ist
ca. 350 m tief.
Rauchausstoß ist oft zu beobachten. Seit 1738 ist der
Cotopaxi ca. 50 Mal ausgebrochen. Die gewaltige Eruption 1877
schmolz den Gipfelgletscher ab, so dass die entstehende
Schlammlawine das Land mehr als 100 km weit überflutete und
die Stadt Latacunga komplett zerstörte. Der erste
Europäer, der versuchte den Berg zu besteigen, war Alexander
von Humboldt im Jahre 1802 – er erreichte eine Höhe von
ca. 4.500 m, die auch Sie erreichen können.
Photopose
Copyright © by Ralf Nagel
Unser Vorschlag
Auf dem Pan - American Highway geht es nach Süden in Richtung
Machachi. Von dort nehmen wir die sehr gute Strasse nach Latacunga
zum Haupteingang des Parks (Eintritt von 08.00 - 15.00 Uhr - 10,00
USD).
Kleines Restaurant - Forelle ist zu
empfehlen
Copyright © by Ralf Nagel
Ein zweites Frühstück können wir in einem kleinen
Rasthaus im Nationalpark einnehmen, das sich neben dem Museum des
Nationalparks befindet. Unser nächster Halt ist die Laguna
Limpiopungo, ein See auf 3.800 m Höhe am Fuße des Berges
Ruminahui gelegen. Dieses Gebiet ist berühmt für seine
Wasservögel, die dort im Schilf nisten. Auch zu sehen sind
Anden-Seemöwen, Habichte und Falken und mit etwas Glück
sogar einen majestätischen Kondor. Anschließend fahren
wir vorsichtig mit Allrad und Geländeübersetzung hoch bis
auf 4.500m, was bei kühlerem Wetter wegen des Schnees etwas
schwierig ist. Normalerweise ist die Schneegrenze bei 4.600 m, aber
das Wetter schlägt in der Höhe schnell um und in wenigen
Minuten hat der gesamte Vulkan ein Schneekleid angelegt. Weiter
können wir bergauf zur Jose Ribas Hütte auf 4.800m
wandern. Das kann man in ca. 2 Stunden schaffen. Wenn das Wetter
es zulässt, haben wir eine großartige Aussicht. Nach
einem kurzen Abstecher zum Gletscher machen wir uns an den Abstieg,
oder können weiter bis zum Gipfel aufsteigen, was aber nur mit
einem Bergführer und Bergsteigerausrüstung getan werden
sollte.
Tambopaxi
Copyright © by Ralf Nagel
Vom Vulkan aus sollte man noch ca. 30 Minuten in Richtung
Süden fahren zum Restaurant Tambopaxi. Dort wird ein gutes
Mittagessen angeboten, aber man kann dort auch übernachten,
oder einen Ausflug hoch zu Ross oder mit dem Mountenbike durch den
Nationalpark machen.
Tambopaxi
Copyright © by Ralf Nagel
Wir fahren weiter nach Süden zum Nebeneingang des Parks
zurück nach Quito, mit einem kurzen Zwischenstopp an einer
Hazienda, wo Sie auch einen Ausflug mit dem Pferd machen
können.
Hazienda - Pferde stehen bereit
Copyright © by Ralf Nagel
Es gibt dort frisch gebackenes Brot und Pflaumenmus. Statt Butter
wird der Rahm der Milch von den über 200 Milchkühen
gegeben. Übernachten kann man dort auch zu Preisen von 70,00
bis 120,00 USD.
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