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Feiertage in Ecuador
1. Januar
"Año Nuevo" - Neujahrstag - der verkatertste Tag des Jahres,
absolut tote Hose auf Landesniveau.
6. Januar
"Día de los Reyes" - Heilige Drei Könige – ein
rein religiöser Feiertag.
12. Februar
"Día del Oriente" - Entdeckung des Amazonas durch Francisco
de Orellana mit landwirtschaftlichen Ausstellungen und
folkloristischen Paraden in den Provinzhauptstädten des
Oriente, in Tena, Puyo, Macas und Zamora.
12. Februar
Auf Galápagos - "Día de la Provincia" mit bunten
Paraden und anderen Feierlichkeiten auf den Inseln.
14. Februar
"Fiesta de San Valentín" – Valentinstag. Der Gringo,
der an diesem Tag seinem ecuadorianischen "Häschen" keine
Blumen schenkt, wird als "ungehobelter Wüstling"
angesehen!
Mitte Februar
Landesweite Karnevalswoche. Schon mehrere Tage vorher, wie im
ecuadorianischen Fasching so üblich, wird mit viel Wasser
herumgespritzt. Auch Touristen bilden dabei ein willkommenes Ziel.
Ungefähr zur gleichen Zeit findet in Ambato alljährlich
ein großes Früchte- und Blumenfest statt, die "Fiesta de
las Frutas y Flores".
27. Februar
"Día del Ejercito" - Tag der Armee im Andenken an die
"Batalla de Tarqui" - Schlacht von Tarqui. Dieser Tag im Jahre 1829
ging als glorreicher Sieg der großkolumbianischen Armee in
die Geschichte ein. Bei Tarqui, in der Nähe von Guayaquil,
wurden 8.000 Soldaten der peruanischen Invasions-Streitkräfte
von 4.000 Ecuadorianern erfolgreich in die Flucht geschlagen. Die
Schlacht stellt damit den größten Triumpf über den
südlichen Nachbarn dar. Auf peruanischer Seite wurden
insgesamt 2.500 Tote, Verletzte, Gefangene und Verschollene
gezählt. Auf ecuadorianischer Seite waren es gerademal 154
Tote und 206 Verletzte.
4. - 10. März
In Gualaceo – Pfirsichfest, eine Stunde von Cuenca
entfernt.
Karfreitag
ist ein beweglicher Feiertag im April. Viele Großstädter
flüchten in dieser Woche zu den Stränden, die dann
natürlich rettungslos überfüllt sind.
17. -21. April
In Riobamba landwirtschaftliche und kunsthandwerkliche
Festtage.
1. Mai
"Día del Trabajador" - Tag der Arbei. Von den Gewerkschaften
organisierte Arbeiterparaden in allen größeren
Städten des Landes, vor allem in Quito und Guayaquil.
13. Mai
Gründungstag der Republik im Jahre 1830
24. Mai
"Batalla del Pichincha", Schlacht von Pichincha. Der dramatische
Sieg über die Spanier wird hauptsächlich in Quito
gefeiert.
24. Juni
In Otavalo, Tabacundo u. Guamote - "Fiesta de San Juan" –
Johannisfest. Volkstümliche indianische Tänze und
Maskenparaden, sowie traditionelle Besäufnisse in diesen
Kleinstädten und den Indio-Kommunen, im Umland.
1. Juli
"Día Nacional del Pasillo" - Tag der traditionellen
nationalen Musik, dem sogenannten Pasillo. Konzerte und
nostalgische Radiosendungen in Erinnerung an Julio Jaramillo, dem
berühmtesten Vertreter dieser Musikgattung.
24. Juli
"Nacimiento de Simón Bolívar" - Geburtstag von
Simón Bolívar - Zwei Tage lang dauern die
Feierlichkeiten an der Küste, einen Tag im Hochland.
25. Juli
"Fundación de Guayaquil" - Gründungstag von
Guayaquil.
3. - 5. August
"Fiestas de Esmeraldas" – Salsa-, Marimba- und
spektakuläre afro-latino Live-Konzerte in der ecuadorianischen
Hauptstadt. Außerdem Ausstellungen verschiedener
landwirtschaftlicher Produkte.
10. August
"Primer Grito de la Independencia" - erste
Unabhängigkeitserklärung von Quito.
Ende August
In Santa Rosa - Internationale Langusten- und Krabbenmesse.
Anfang September
In Cotacachi - "Fiesta de Jora" - Erntedankfest mit Musik- und
Tanzeinlagen.
2. - 5. September
In Otavalo "Fiesta del Yamor" - Buntes Erntedankfest, Folkloreshows
und Hahnenkämpfe. Der Folkloreumzug von 20.00 bis 24.00 Uhr
findet in Otavalo unter Beteiligung von Tanzgruppen aus ganz
Südamerika in dieser Zeit statt und ist unbedingt
sehenswert.
8. - 9. September
In Sangolquí - Volkstümliche Stierkämpfe -
"Corridas de toros", eine halbe Stunde von Quito entfernt.
Dritte Septemberwoche
In Loja, Catamayo, und El Cisne - Gläubigerprozession der
"Virgen del Cisne", eine der größten und
beeindruckensten in ganz Südamerika.
20. - 26. September
In Machala - Internationale Bananenmesse und Wahl der
Bananenkönigin.
23. - 24. September
In Latacunga "Fiesta de la Mama Negra" - Eines der
traditionsreichsten Feste, welche die Verschmelzung katholischer
und indianischer Elemente veranschaulicht.
26. September
"Día de la Bandera" - Tag der Fahne. Patriotischer Feiertag
mit Ansprachen und Fahnenküssen auf den Schulhöfen des
Landes.
Anfang Oktober
In Durán Eloy Alfaro - Internationale Messe für Technik
mit Kunsthandwerksaustellungen und Live-Konzerten.
9. Oktober
"Independencia de Guayaquil" - Unabhängigkeitstag von
Guayaquil - Ganz große Party in Guayaquil, landesweit dagegen
lediglich am Bildschirm.
12. / 13. Oktober
In den Provinzen Guayas und Los Rios finden in vielen Ortschaften
traditionelle farbenprächtige Rodeos statt. Da Pferde und
Lasttiere in diesen tropisch-heißen Landstrichen schon seit
langen Zeiten eng mit den täglichen Aktivitäten der
Bevölkerung verknüpft waren, bilden diese touristisch
noch unentdeckten Festlichkeiten eine ganz besondere und
willkommene Abwechslung für Küsten- und
Guayaquilbesucher. Die bekanntesten Orte für die "Rodeos"
sind: Samborondón, Salitre, Daule und Yaguachi (Prov.
Guayas), sowie Vinces, Baba und Babahoyo (Prov. Los
Ríos).
2. November
"Día de los Difuntos" – Allerseelen. Familientreffen
auf allen Friedhöfen des Landes. Am Totensonntag säubern
die Hinterbliebenen die Gräber und schmücken sie mit
Blumen. Man serviert den Verstorbenen ihre Lieblingsspeise am Grab,
und konsumiert alkoholische Getränke wie Chicha, Bier, Wein
oder Schnaps.
3. November
"Independencia de Cuenca" - Unabhängigkeitstag von Cuenca mit
Straßenparaden in Cuenca.
11. November
"Independencia de Latacunga" - Unabhängigkeitstag von
Latacunga mit Straßenparaden in Latacunga.
21. November
In El Quinche / Pichincha, Pilgerwanderung zur Wallfahrtskirche der
Jungfrau "Reina del Quinche".
6. Dezember
"Fundación de Quito" - Gründungstag von Quito mit
vielen Festen auf den Straßen und einer großen Parade
an der "Avenida de los Shyris" von ca. 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr.
Diese Parade ist sehenswert
25. Dezember
Zweiter Weihnachtsfeiertag.
31. Dezember
Silvesternacht mit vielen Knallkörpern. Verbrennung von
großen selbstgebastelten Puppen aus Pappe (viejos oder
monigotes), die meist unbeliebte Persönlichkeiten aus Politik
und öffentlichem Leben, sowie mitunter auch den verhassten
Nachbarn oder die Schwiegermutter verkörpern.
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