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Mindo im Nebelwald

Mindo haben wir mit dem Auto schon nach knapp 90 Minuten von Quito aus erreicht. Wir sind von Quito aus in nordwestlicher Richtung über Mitad del Mundo, Calacali und Nanegalito gefahren.
Restaurant in Mindo mit Schlafgelegenheiten (Eigentum eines schweizer Bürgers)
Restaurant in Mindo mit Schlafgelegenheiten -
Eigentum eines schweizer Bürgers
Copyright © by Ralf Nagel
Die Straßen sind gut - nach Calacali ist eine Zahlstation. Linke Seite hohe Felsen und rechts geht es tief herunter, wo ein kleiner Fluß fließt. In der Regenzeit hat man hier oft Erdrutsche und dann ist die Strasse für Tage blockiert - eine andere Strasse gibt es nicht.
Auf der Strecke sind auch einige kleine Restaurants, in denen man essen kann.
Restaurant in Mindo mit Schlafgelegenheiten
Restaurant in Mindo mit Schlafgelegenheiten
Copyright © by Ralf Nagel
Der Klima- und Vegetationswechsel ist schon auf dem Weg nach Nanegalito festzustellen. An verschiedenen Aussichtspunkten kann man halten, um Fotos zu machen. Im Vergleich zum mehr als trockenen Mitad del Mundo wird es, je tiefer wir kommen, immer wärmer und feuchter. In Mindo ist das Klima schon tropisch feucht.
Beim Restaurant ist auch ein kleiner See, der von einem Bach durchflossen wird
Beim Restaurant ist auch ein kleiner
See, der von einem Bach durchflossen
wird
Copyright © by Ralf Nagel

Die Berge und der Wald in Mindo liegen oft im Nebel und auch tiefer im Wald ist sehr oft Nebel anzutreffen, der aber nicht so dicht ist, daß man nichts mehr sehen könnte.
Mindo bietet sich hauptsächlich für den ruhesuchenden "Großstädter" an. Auf kleinen Wanderungen durch die schöne Landschaft können wir die Seele mal so richtig baumeln lassen. Mindo ist ein kleiner Ort mit einem kirchlichen Internat und einer Grundschule.
An Wochenenden wird Mindo schon sehr besucht und somit ist es besser, wenn man Mindo in der Woche einen Besuch abstattet.
Am Eingang des Dorfes hat ein Schweizer ein Grundstück gekauft und darauf ein sehr schönes. Restaurant mit einem kleinen Teich errichtet. Dort gibt es auch Unterkünfte für bis zu zwei Personen, die mit Frühstück 80,00 $ täglich kosten. Der Eigentümer selbst kommt einmal jährlich, um dort seinen Urlaub zu machen. Kolibris, Schmetterlinge, Frösche und viele interessante Pflanzen sind dort auch zu sehen.
Hier kann man sich das nasse Vergnuegen goennen
Hier kann man sich das nasse Vergnuegen gönnen
Copyright © by Ralf Nagel
In der letzten Zeit hat man im Ort wegen der Touristen einige Restaurants eröffnet, aber die Qualität ist, wie in den meisten kleinen Dörfern, nicht auf dem besten Stand. Autos sieht man hier kaum und sonst gibt es im Ort auch nicht viel zu sehen.
Die Fahrt geht ca. 2 Kilometer weit
Die Fahrt geht ca. 2 Kilometer weit
Copyright © by Ralf Nagel
Findige Dorfbewohner haben den kleinen Fluss genutzt, um den Touristen eine kleine Attraktion, das "Rafting", anzubieten. Das ist ein etwas nasses Vergnügen und entsprechende Kleidung ist angeraten. Schutzhelme und Schwimmwesten bietet der Betreiber an. Das Gefaehrt selbst besteht aus Traktorreifen.
Kleiner Fischteich beim Restaurant
Kleiner Fischteich beim Restaurant
Copyright © by Ralf Nagel





Eine Schmetterlingsfarm ist ungefähr 2 Kilometer vom Ort entfernt. Auf der Fahrt dorthin haben wir zur rechten Seite den kleinen Fluss mit schöner Strömung, der auch nicht zu tief ist. Nach ein paar Minuten Weg hat man einen kleinen Fischteich mit Zierfischen erreicht.
Restaurant der Schmetterlingsfarm
Restaurant der Schmetterlingsfarm
Copyright © by Ralf Nagel




Am Eingang zur Schmetterlingsfarm ist ein Restaurant, in dem man sehr gutes Essen und viele Säfte oder Salate von frischen Früchten serviert bekommt. Frische Forellen, Fleischgerichte, Salate und erfrischende Säfte in sehr guter Qualität werden angeboten.



Der Eintritt ist kostenpflichtig
Der Eintritt ist kostenpflichtig
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In der Schmetterlingsfarm kann man sehr viele verschiedene Arten von Schmetterlingen sehen. Von unscheinbaren Exemplaren bis zu sehr großen und bunten Schmetterlingen.
Die Anzucht der Schmetterlinge wird auch sehr anschaulich in Schaukästen gezeigt.
Die Eintrittspreise sind moderat.
Man kann sich alles genau erklären lassen und besichtigen und das die Führer sogar englisch sprechen, ist schon sehr bemerkenswert für Ecuador.
Der Zusammenhang hierbei ist, das die Schmetterlingsfarm auch von Reisebüros besucht wird - hier kostet der Besuch inclusive der Fahrt von Quito allerdings 300,00 $ pro Person. Diese Tour wird von "Metropolitan Touring" angeboten.



Ein über 10 cm großes Exemplar
Ein über 10 cm großes Exemplar
Copyright © by Ralf Nagel
Auch Kolibris fliegen hier, die sich vom Nektar der Blüten ernähren, aber zusätzlich an speziellen Tränken Zuckersirup erhalten. Der gesamte Bereich ist mit speziellen Netzen abgespannt, dass die Schmetterlinge sich nicht in die Natur verabschieden können. Und natürlich: "Anfassen verboten"!
Ein Exemplar mit 5 cm Spannweite
Ein Exemplar mit 5 cm Spannweite
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Bananenpflanzen sind überall zu sehen und einige Schmetterlinge werden auch mit Bananen ernährt.
Die großen Schmetterlinge bekommen Bananen und Früchte
Die grossen Schmetterlinge bekommen Bananen
und Früchte
Copyright © by Ralf Nagel
Jeder hat hier auf seinem Grundstück Bananen angebaut. Es gibt aber auch sehr viele verschiedene Sorten der "Platano". Einige kann man sofort essen - die kennen wir auch in Deutschland.
Und wieder ein Schmetterling
Und wieder ein Schmetterling
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Andere werden wie Kartoffeln oder "Yuka" gekocht. Sicher ist das noch unbekannt in Europa, da man dort fast nur die Bananen kennt, die sofort gegessen werden können. Hier gehört die Banane in ihren verschiedenen Zubereitungsarten aber zu den Grundnahrungsmitteln.






















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Quito - Ecuador