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Mitad del Mundo
Dieser Tagesausflug führt uns nach "Mitad del Mundo", dem
berühmten Denkmal an der Äquatorlinie und zum "Pululahua
- Vulkankrater", der mit einem Durchmesser von 8 km, einer der
grössten der Welt ist. Weiterhin fahren wir zu den Inka-Ruinen
von "Rumicucho".
Rumicucho
Copyright © by Brian Mc Morro
Denkmal an der Äquatorlinie
Copyright © by Ralf Nagel
Wir verlassen die Pension in Richtung Nordwesten und fahren nach
Mitad del Mundo. Dort besuchen wir das Denkmal an der
Äquatorlinie, wo Sie das berühmte Foto mit einem Fuss auf
der Nord- und dem anderen auf der Südhalbkugel der Erde machen
können.
Ecuador hat seinen Namen vom Äquator, der hier in Mitad del
Mundo von der “Geodäsischen Kommision der Pariser
Akademie der Wissenschaften” zwischen 1736 und 1743 vermessen
wurde.
Die Weltkugel an der Denkmalsspitze
Copyright © by Ralf Nagel
Zu den Mitgliedern der Gruppe gehörten die Akademiker Luis
Godin, Pedro Bouguer und Carlos María de la Condamine, der
Botaniker u. Mediziner José Jussieu, der Chirurg Juan
Seniergues, sowie ein halbes Dutzend weiterer Experten, welche vom
spanischen Hof die königliche Zustimmung zur Vermessung der
Äquatorlinie erhielten.
Das antike Quito begann erstmals einen neuen, auf geographischer
Grundlage erfassten Namen für das Land zu tragen "Ecuador".
Die Äquatorlinie
Copyright © by Ralf Nagel
Das Monument, das im Gedenken an die Vermessung der
Äquatorlinie durch französische Wissenschaftler im Jahre
1760 gebaut wurde, können wir hier besichtigen.
Ein
kleines ethnisches Museum in dem pyramidenförmigen
Gebäude, andere Museen und Pavilions, Restaurants, sowie
Souvenirläden sind im Bereich von Mitad del Mundo. Nach dem Besuch des
kleinen Museums und einem Abstecher in
die Souvenirläden setzen wir unsere Tour zum Pululahua-Krater
fort.
Die mit GPS von den Amerikanern vermessene Äquatorlinie ist aber 460 m
entfernt - dort werden interessante wissenschaftliche Experimente
durchgeführt.
Trotz Nebel ist der Kraterboden,
der jetzt besiedelt ist, gut zu sehen
Copyright © by Ralf Nagel
Dort am Pululahua-Krater hat man eine atemberaubende Aussicht auf den
gesamten vorderen
Teil des Kraters. Es führt von der Aussichtsplattform auch ein
schmaler Pfad auf den Boden des Kraters. Dieser Weg ist
kürzer, aber sehr beschwerlich. Mit dem Auto kommt man auf
einem einzigen schmalen Weg auch auf den Kraterboden - das sind ca.
15 Kilometer in Serpentinenfahrt.
Restaurant und Hotel am Kraterrand
Copyright © by Ralf Nagel
Ein Hotel mit Restaurant liegt genau am Kraterrand und man hat
durch die großen Fenster eine wunderbare Aussicht auf den
Kraterboden und das Umfeld. Interessant ist vielleicht, dass, weil
es hier keine Wasserleitung gibt, das Brauchwasser mit großen
Netzen aus dem Nebel gesammelt wird. Die Preise hier bewegen sich
aber auf hohem Niveau.
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Ortega & Nagel
Quito - Ecuador |
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