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Otavalo die Indianerstadt
Otavalo ist eine Stadt, die in einer schönen Gebirgsregion
liegt und man besucht sie am besten an einem Sonnabend oder
Sonntag, wenn Markttag ist.
Die Strasse
führt durch eine schöne
Berglandschaft
Copyright © by Ralf Nagel
Nördlich von Quito am Pan-American-Highway liegt Otavalo,
das von den Otavaleno Indianern bewohnt wird. Die Strecke ist ca.
102 Km lang und die Straße ist sehr gut.Wir fahren
über
Pomasqui, Pusuqui, nach Calderon.
Dann kommt schon die erste „Peaje - Oycoto“
(Zahlstation - Oycoto).
Da es keine Kfz-Steuern in Ecuador gibt, muß man an den
Zahlstationen - wie auch in Italien oder Österreich - seinen
Obulus entrichten.
Ein Unternehmen baut eine Straße und kann dann an diesen
Zahlstationen kassieren.
Weiter geht es nach Guyallabamba, wo die Früchte
„Chirimoya“ angeboten werden, die recht gut und
süß schmecken. Interessant sind die Berge anzusehen
– besonders die verschiedenen Schichtungen und der
Muschelkalk, der darüber berichtet, dass hier auch einmal
Meeresgrund gewesen ist. An einem Parkplatz können wir dann
auch Fotos machen.Nach der nächsten „Peaje
–
Cochasqui“ kommen wir nach Tabacundo, wo die
„Rancho
Manabita“ mit einem guten Essenangebot wartet. Es ist
sinnvoll hier zu essen, weil in Otavalo
„Touristenpreise“ herrschen.
Restaurant mit Hotel am
Lago San Pablo
Copyright © by Ralf Nagel
Auf der Hinfahrt kommen wir am „Lago San Pablo“
vobei,
wo man auch sehr gut essen kann. Eine Bootstour über den See
ist
auch möglich.
Bei gutem Wetter sehen wir rechts den
schneebedeckten Vulkan Cayambe.
Restaurant mit Hotel am
Lago San Pablo
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Der "Lago San Pablo"
Copyright © by Ralf Nagel
Bei Tupigachi überqueren wir die Provinzgrenze von Pichincha
nach Imbabura. Nun sind wir schon in Otavalo.
Wir können entweder 30 Km bis zum Lago Cuicocha, einem
sehenswerten Kratersee fahren, oder in Otavalo bleiben.
Die Bootsstation am Lago
Cuicocha
Copyright © by Ralf Nagel
Die Lagune Cuicocha liegt in einer Höhe von 3.200 Metern. Der
See, der sich in diesem ausgehöhlten Vulkankrater gebildet
hat, ist 200 Meter tief, mit zwei Inseln in der Mitte. Wenn die
kleine Boote in Betrieb sind, können Sie eine Fahrt
über
den See zu den Inseln machen.
Bei der Fahrt zum Lago Cuicocha kommen wir auch durch Cotacachi,
einem Ort, in dem nur Leder verarbeitet wird. Das kann man dort
auch in vielen Varianten günstig kaufen.
Das Atahualpa Denkmal in
Otavalo
Copyright © by Ralf Nagel
Die Indianer in Otavalo sprechen „Kechwa“, eine
alte
Indianersprache.
Man kann sich aber auch spanisch verständigen.
Links das Denkmal für den Inkaführer "Atahualpa", der
von
Pizarro gefangen genommen wurde. Die Spanier richteten an
Atahualpas 20.000 Kriegern ein Blutbad an. In ihren Rüstungen
aus Leder und Baumwolle hatten sie den Spaniern nichts
entgegenzusetzen. Atahualpa wollte sich nach seiner Festnahme durch
die Spanier freikaufen, indem er einen Raum mit Gold und Silber
füllen ließ. Der Wert dieses Schatzes wird auf einen
heutigen Gegenwert zwischen 25 und 45 Millionen Euro
geschätzt. Atahualpa sollte trotzdem auf dem Scheiterhaufen
verbrannt werden, liess sich aber kurz zuvor von einem christlichen
Priester taufen und wurde am 29. August 1533 trotzdem durch
Erdrosselung hingerichtet. Die Ermordung Atahualpas kennzeichnet
das Ende des Inkareichs.
Auf der Plaza del Poncho
kann man viele
Handarbeiten kaufen
Copyright © by Ralf Nagel
Die einheimische Bevölkerung dieser Region ist
berühmt
für ihre Webarbeiten, deren Geschichte 4.000 Jahre
zurückreicht.
Textilien und andere Kunsthandwerke sind Samstags und Sonntags auf
dem grossen Marktplatz, der „Plaza del Poncho“, zu
bewundern und zu kaufen.
Früchte, Gemüse und viele andere Nahrungsmittel
werden
von Marktfrauen angeboten.
Bungalowhotel in der
Nähe von Otavalo an der
Strasse nach Ibarra
Copyright © by Ralf Nagel
Wer sich Anfang September die "Fiesta del Yamor" ansehen
möchte, sollte in diesem interessanten Hotel
übernachten,
daß an der Straße nach Ibarra, ungefähr 20
Minuten von Otavalo entfert, liegt. Neben dem Haupthaus, in dem man gut
essen kann, gibt es viele kleine, von der Bauweise her interessante
Bungalos mit Kamin, Dusche und TV, in denen man gut für 150,00
USD übernachten kann.
Fiesta del Yamor Anfang
September in Otavalo
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Auch wenn man erst spät in der Nacht von der "Fiesta del
yamor" kommt, ist immer jeman da, der den Kamin anzündet.
Die "Fiesta del
Yamor"
Fiesta del Yamor Anfang
September in Otavalo
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ist schon ein großes Spektakel mit einem Umzug in der
Nacht von 20.00 Uhr bis gegen 01.00 Uhr früh.
Fiesta del Yamor Anfang
September in Otavalo
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Die ganze Stadt ist auf den Beinen und natürlich auch viele
Touristen. Es kommen dazu Tanzgruppen aus vielen anderen
Ländern, wie Venezuela, Mexiko, Bolivien, Chile oder
Argentinien, aber natürlich auch aus Ecuador.
Schoenheitskoenigin
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Der Umzug findet auf der Straße statt und die Zuschauer haben
sich meist Sitzgelegenheiten mitgebracht, um diese 5 Stunden auch
zu überstehen. Hier lohnt es sich, eine Kamera dabei zu haben.
Große Wagen mit den Schönheitsköniginnen
des ganzen Landes fahren an den Zuschauern vorbei.
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