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Der Pazifische Ozean
Ecuadors Küste ist ca. 3.000 km lang - im Norden von der
Grenze zu Columbien bis im Süden zur Grenze zu Peru.
Wenn keine Schulferien sind, kann man
sich an
menschenleeren Stränden erholen
Copyright © by Ralf Nagel
Weit im Norden von Guayaquil, in Nähe der
Erdölstadt Esmeraldas, liegen bekannte Strand- und
Fischerdörfer wie Atacames, Súa und Same. Man kann auch ca. 85
Kilometer weiter fahren und kommt dann nach Muisne, einer kleinen
Insel, die dem Festland vorgelagert und mit einer Fähre erreichbar ist.
Auf der Festlandseite sind Mangroven, auf der Seeseite, die einen
schönen Strand hat, sind kleine Hotels und Bungalos, in denen man sich
einmieten kann.
Das Wasser ist warm und sauber
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Wer ruhigere Strände sucht, sollte sich auf die Gegend zwischen
Portoviejo
und Pedernales konzentrieren.
Bahía de Caráquez gilt
als schönste Küstenstadt des Landes und dient als
Ausgangspunkt für Touren zu den Fregattvogelinseln, den "Islas
Fregatas".
Auch von Atacames aus kann man diese Insel besuchen.
Von Juni bis September sind sogar Buckelwale zu beobachten, was ein
einmaliges Erlebnis ist.
Am Strand kann man sich von den Fischern im Boot dort hinfahren lassen.
Buckelwal vor der Küste von Atacames
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An der Küste kommt es zu einer starken Trennung
zwischen Regen- und Trockenzeit. In den Provinzen Manabí und
Esmeraldas ist es zwischen Juli und Dezember sehr trocken, die
restlichen Monate sind feucht und heiß. Im Süden, in den
Provinzen Los Ríos, Guayas und El Oro sind die Monate Januar
bis April von der Regenzeit beeinflusst.
Die Hütten sind wegen des Wassers auf
Stelzen
gebaut und in diesem "Keller" werden Fässer
mit Trinkwasser aufbewahrt
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Hier spielt auch der kühle Humboldtstrom eine große Rolle. Für eine
Reise an die Küste empfiehlt sich die Trockenzeit von Juli bis
Dezember. Die Badeorte Esmeraldas und Atacames im Norden sind sehr
überlaufen. Ruhiger ist es in Pedernales, einem
kleinen Fischerort, den man von Quito aus über "Santo Domingo
de los Tsa' chilas" erreicht.
Einen Liegestuhl mit Sonnenschutz,
grosse
Schwimmreifen und kleine Surfbretter kann
man mieten
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Es gibt die Straße über Nanegalito und Los Bancos oder die
Bergstraße in Richtung Aloa.
Kinder sind nachmittags nach der
Schule immer
am Strand
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Ruhiger und empfehlenswert ist die Straße über Los Bancos. Der
Klimawechsel ist ab "Santo Domingo de los Tsa' chilas" sehr zu
spüren - es wird schnell warm und auch etwas feucht.
Bis "El Carmen" haben wir eine gute Strasse, die sich dann aber bis
Pedernales in fast einen Feldweg verwandelt. 2008 ist die Strasse neu
gebaut worden und jetzt annehmbar.
Das Meer ist hier recht ruhig
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Für die letzten 90 Kilometer von El Carmen bis Pedernales brauchte man
vor dem Strassenneubau
allerdings 2 Stunden, weil die Straße in keinem guten Zustand war.
Sie werden in Ecuador niemanden finden, der für
Entfernungen eine Kilometerangabe macht - es werden immer Stunden
genannt und das hat auch seine Berechtigung.
Da der Präsident Correa viel Geld in die Infrastruktur - neue Strassen,
Tunnel und Brücken - investiert, wird man vielleicht auch bald von den
Ecuadorianern eine Kilometerangabe hören können.
Das Hotel Stephani liegt gleich am
Strand
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Angekommen in Pedernales fahren wir über die breite Uferpromenade zum
Hotel,
das direkt am Strand liegt. Der Strand ist breit und sauber und die
Wellen haben hier schon eine große Kraft. Obwohl eine Strandaufsicht
und ein Rettungsschwimmer vorhanden sind, sollte man nicht zu weit in
das offene Meer hinausschwimmen. Extratouren am unbewachten Strand
können auch sehr gefährlich werden, da nicht nur die Meeresströmung
sehr stark ist, sondern auch die Wellen sehr hoch sind.
Fisch bekommt man in allen
Zubereitungsvarianten
fangfrisch
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Für Fischliebhaber ist es ein Muß hierherzukommen, weil man den Fisch,
der in der Nacht gefangen
wurde, schon morgens zubereitet essen kann – ob ein Picuda, der fast
ohne Gräten ist, oder Camerones in vielen Zubereitungsvarianten – alles
ist fangfrisch. Als Vorspeise ist ein "Cevice de Cameron" sehr zu
empfehlen.
Die kleinen Tuk-Tuk kann man für ein
bis zwei
Dollar die Stunde mieten und sich herumfahren
lassen
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Entweder man macht kleine Entdeckungstouren mit dem Auto oder man
erholt sich am
Strand. Kleine saubere Restaurants sind bereits ab dem frühen Morgen
geöffnet und am Strand gibt es viele kleine Bars mit einem großen
Getränkeangebot. Vom "Cuba Libre" bis zum "Daiquiri" ist alles gut und
eisgekühlt vorhanden.
In den Abendstunden, so ab 21.00 Uhr wird dort dann auch getanzt. Wenn
man schnell mal zum Markt einkaufen fahren will, oder man möchte nur
mal eine kleine Besichtigungstour durch die Stadt machen, kann man sich
ein "Tuk - Tuk", wie in Thailand, mieten und sich für 1 bis 2 Dollar
herumfahren lassen.
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