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Der Vulkan Pichincha
An diesem Tagesausflug besuchen wir den "Guagua Pichincha" (Baby
Pichincha), den aktiven Vulkan nahe Quito.
Ansicht des Vulkans Pichincha von
Osten
Copyright © by Ralf Nagel
Übrigens hat das
Wort "Guagua" auf Cuba die Bedeutung
"Bus" und in Ecuador "Baby". Der Pichincha bietet Ihnen die
grossartige Möglichkeit einen Vulkan ohne viel
Anstrengung aus der Nähe zu sehen und zu erleben. Die Gegend
bietet ein wunderschönes Ökosystem mit vielen Pflanzen der
Anden, Blumen sowie Tieren.
Auf der Haelfte der Fahrt nach oben
Copyright © by Ralf Nagel
Man kann diese
Tour mit einer Seilbahn machen.
Im April 2005 wurde die Seilbahn "Teleferico" zum
Vulkan Pichincha, dem Hausberg Quitos, eröffnet. In 8 bis 10
Minuten befördert sie ihre Nutzer von der Talstation mit 2.950 Metern
Höhe
zur Bergstation auf eine Höhe von 4.100 Meter.
Blick auf Quito von 4.100 Metern Höhe
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Die Betriebszeiten sind:
Dienstag bis Donnerstag
von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr und
Freitag bis Sonntag sowie in der gesamten Ferienzeit
09.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Blick auf den Cotopaxi in Wolken
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Die Eintrittspreise sind nicht überhöht:
Erwachsene zahlen 8,50 USD
Kinder zahlen 6,50 USD
Blick nach Quito Sued
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An klaren Tagen und einen solchen sollte man sich schon aussuchen, hat
man von dort
oben eine herrliche Aussicht auf die höchsten schneebedeckten Berge in
Quitos
Umgebung, den Cotopaxi, Corazon, Ruminahui, Ilinizas, Chimborazo,
Cayambe und Antisana entlang der Straße der Vulkane.
Ab Mittag beginnen Wolken aufzuziehen
Copyright © by Ralf Nagel
Die beste Zeit ist vormittags, da ab Mittag meistens Nebelwolken
aufziehen und es etwas feucht wird. Warme Kleidung und ein Anorak sind
gegen den Wind und die hier oben schon empfindliche Kälte erforderlich.
Kleine Restaurants mit einem guten
Angebot
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Die Gondeln haben eine Kapazität von jeweils 6 Personen und die Fahrt
geht ziemlich schnell. Am Start der Seilbahn, wie auch an der
Bergstation, gibt es viele Cafeterias und Kunsthandwerksläden deren
Qualität gut ist und deren Preise kein Höhenniveau haben.
Die Aussichtspunkte bei der Bergstation erlauben einen wundervollen
Panoramablick über
Quito und die angrenzenden Regionen.
So funktioniert dann auch das Handy
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Von hier oben wird auch der gesamte Telekommunikationsverkehr der
Hauptstadt über Antennen abgewickelt.
Ein Fotoapparat ist hier unbedingt angeraten.
Oben gibt es befestigte Wege und Treppen mit einer Ausdehnung von ca. 4
Kilometern, sowie Abgrenzungen, die man auch einhalten sollte, da diese
Höhe schon gefährlich ist. Langsam laufen ist auch angeraten, da der
Sauerstoff in dieser Höhe schon sehr knapp ist. Sollte jemand deswegen
Beschwerden haben, gibt es eine Arztstation mit Sauerstoffflaschen.
Der gesamte Bereich des Teleferico wird durch die freundliche
Touristenpolizei kontrolliert die gern auch Fragen der Touristen
beantwortet. Um zu dem Krater des Pichincha zu kommen, muss man
allerdings diesen Bereich (auf eigene Gefahr) verlassen und in einem
ungesicherten Bereich noch viel höher steigen. Dort sind auch Pferde,
die man von Indianern zu einem Reitausflug mieten kann.
Das ist schon der ungesicherte
Bereich und der
Weg zum Krater
Copyright © by Ralf Nagel
Der Krater liegt 500 Meter tief und hat einen Durchmesser von 1 km. Auf
dem Grund bilden sich riesige Lavahügel und Dämpfe entweichen durch
Öffnungen,deren Menge von der aktuellen vulkanischen Aktivität abhängt.
Nach diesem Spektakel gehen wir
zurück um etwas zu trinken und starten dann unsere Abfahrt mit der
Gondel.
Für die gesamte Tour braucht man in Ruhe ungefähr 6 Stunden.
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